29. bis 31.03. - Drei Tage Osterdampf durch Winterlandschaft

 

Ostern ist traditionell verplant mit dem schönen Zusammentreffen einer grossen Familie, einschliesslich  dem verstecken der Ostereier und der Wiedersuche - dieses mal unter Schnee. Aber es werden auch immer Wege gefunden, interessante Bahnereignisse in dieser Zeit zumindest punktweise wahrzunehmen. An dieser Stelle sei ausdrücklich einmal Dank gesagt meiner verständnisvollen Ehefrau, die mir den Rücken frei hält von vielem organisatorischen Kleinkram und ich so zwischendurch immer "mal wieder fort kann".

 

Am 29.03. / Karfreitag - mit 52 8131 auf der Zellwaldstrecke zur Ostereiersuche

Der Winter will kein Ende nehmen. In diesem Jahr müssen die Ostereier im Schnee gesucht werden. Mit reichlich Verspätung kommt der Sonderzug von seiner ersten Pendelfahrt nach Freiberg hier in Nossen zurück.

 

Die Lok rangiert ans Zugende ... und ich ahne schon was jetzt kommt ...

 

... im entscheidenden Moment geht der Vorhang zu ...

 

Mit rund einer 3/4 Stunde Verspätung rückt der Osterhasenexpress nun zu seiner zweiten Runde aus, vorbei am ehemaligen Bahnbetriebswerk von Nossen.

 

Hier dampft der Zug durch die Ortslage von Großvoigtsberg und erreicht 100 m weiter den ehemaligen Bahnhof. Der planmässige Personenverkehr zwischen Nossen und Freiberg wurde im September 1977 eingestellt.

 

Ein kurzer Halt reicht aus, um auch ein Bild von der Ausfahrt in Großvoigtsberg "in den Kasten" zu bringen.

 

 

Am 30.03. / Karsamstag - grosse Erzgebirgsrundfahrt mit 52 8079 und 112 565

Einen ganz besonderen Leckerbissen für die Eisenbahnfreunde hielten die Veranstalter mit diesem Termin bereit. Von Chemnitz ging es durch das Zschopautal nach Annaberg-Buchholz und dann bis Cranzahl. Von hier aus übernahm 112 565 den Zug allein über die tschechiche Grenze und zog über Weipert/Vejprty nach Komotau/Chomutov und dann weiter durchs Egertal nach Karlsbad/Karlovy Vary. Von dort aus plagte sich die kleine Lok wieder steil hinauf auf den Erzgebirgskamm nach Johanngeorgenstadt, wo aber 52 8079 schon bereit stand und es gemeinsam zurück nach Chemnitz rollte.

Hier sehen wir die Ausfahrt aus Chemnitz-Süd. Leider war es wieder ein dunkler, wolkenverhangener Tag.

 

Kraftvoll nähert sich das Gespann der Stadt Zschopau.

 

Tiefer Winter herrscht in diesen letzten Märztagen noch im Erzgebirge. Nach der Zugkreuzung in Zschopau mit dem planmässigen Triebwagen der Erzgebirgsbahn nimmt der Zug die nächsten Steigungen nach Wolkenstein und Annaberg-Buchholz in Angriff. Im Hintergrund Schloss Wildeck.

 

 

31.03. - Sonderfahrt mit 03 2155 von Nossen nach Greiz und zurück

Hier erreicht der Zug die Stadtgrenze von Chemnitz in der Nähe des ehemaligen Abzweig Furth.

 

 

 

31.03. - Sonderfahrt der Schwarzenberger mit 50 3616 nach Lichtenwalde

Am Spätnachmittag ist der Zug auf der Rückfahrt und überquert hier das 24-löchrige Steinviadukt über die Zschopauaue bei Braunsdorf.

 

Unvermittelt kam es auf dem Viadukt zu einem kurzen Halt, welcher noch zwei weitere Kamera-Perspektiven möglich machte.

 

Die Zeiten dampfgezogener Schotterzüge von Berbersdorf über diese Strecke sind vorbei. Selten genug erlebt diese schöne Bahnlandschaft heutzutage Dampfereignisse wie diese. Deshalb ist es besonders glücklich, dass sich der Zug bei Überquerung des Flusses im Wasserspiegel verdoppelt.

 

 

 

 

 

 

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